Weil ich gerade so schön von Verschlüsselung mit PGP (Pretty Good Privacy) bzw. besser ausgedrückt der Open Source Variante (Open)GPG ( GNU Privacy Guard)  schreibe, möchte ich noch eine stille Hoffnung ausdrücken: Das Problem ist eigentlich, dass nicht jeder E-Mail-Clients benutzt, die nativ auf dem PC laufen (bspw. Thunderbird oder Apples Mail.app), sondern viele (so auch ich von Zeit zu Zeit) die WebMailer ihrer Anbieter verwenden.Kommt da nun eine Verschlüsselte E-Mail an, hat man als Empfänger ein ernsthaftes Problem – man kann sie nicht lesen. Die Lösung wäre, alle E-Mail-Anbieter implementieren eine Funktion die Ver- und Entschlüsselung im Browser möglich macht – eher Utopisch.Warum dürfte klar sein: Werbung. Google ist da das beste Beispiel. Sie bieten kostenlos (sehr guten) Mail-Service an, als Gegenleistung wird einem aber passend zum Mail-Inhalt Werbung angezeigt. Ist diese E-Mail verschlüsselt sieht Google lediglich nur Datensalat und kann damit nichts anfangen. Das die das nicht einbauen ist schade, aber gut, damit verdienen die ihr Geld (Jede Firma ist grundsätzlich böse!). Die Alternative wäre bspw ein Plugin für Firefox/Chrome/Safarie/Internet Explorer (kann der eigentlich Plugin’s? Ich hab keinen mehr installiert ;-) ). Dies könnte dann zum Beispiel einen formschönen Button in die Oberfläche einfügen – frei nach dem Motto: Ent-und-Verschlüsseln. Diesem Plugin gibt man seine Schlüssel und fertig.Ein erster Ansatz (ein sogenannter Proof of Concept) wurde gemacht und darauf bin ich gestern gestossen: GPGMail mobile. Die Jungs (und/oder Mädels) haben die Algorithmen in Javascript programmiert.Bisher hat er das als eigenes Webinterface (optimiert für mobile Geräte) programmiert. Anschauen kann man sich das hier: http://alexanderwillner.github.com/GPGMail_Mobile Es kann auch bisher nur Verschlüsseln, aber nicht _Entschlüsseln_Was ich allerdings noch wesentlich schöner fände wäre ein eben genanntes Plugin. Und hei, der Spaß ist eh schon Javascript, also der gleichen Programmiersprache wie bei den Plugins der gängigen Browser. Wer also freie Programmierkapazitäten hat, rann an den Speck! So schwer sollte das nicht sein! Seine grundlegende Idee hat er in einer Grafik veröffentlicht, die ich mir frecherweise mal klaue und hier Anzeige: gpgjs.pngQuelle: https://github.com/AlexanderWillner/GPGMail_Mobile/wiki/Introduction