
Heute gibt es mal wieder etwas anderes als Rezepte. Es gibt viel mehr einen Software-Tip für iOS und den Browser: Wolfram Alpha
Das Projekt ist schon etwas älter und sollte eigentlich Bekannt sein, doch möchte ich es hier noch einmal vorstellen.
Endlich. Was haben alle darauf gewartet. Der Neuzugang in diesem Zoo wurde wirklich heiß erwartet. Nun ist er also da und ich bin erstmal vollkommen verwirrt.
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Heute möchte ich mal wieder eine (eigentlich sehr bekannte) Software vorstellen: Evernote
Ich bin sonst nicht so der Freund von Notizen. Das habe ich noch nie gemacht. Die Schulzeit sind noch nicht lang her und auch da viel es mir immer schwer, Notizen zu machen. Das Problem für mich ist einfach, dass sie mir nachher nicht flexibel genug ordnenbar sind. Evernote bietet da für mich den besten Ansatz. Ich nutze diese App wie es der Slogan schon anrät: als virtuelles Gedächtniss. Nämlich als Datenbank für alles. Meine Entitäten sind Notitzbücher und meine Abfragen mache ich über Tags. Das schöne ist, dass Evernote einen (für mich) ganz pfiffigen Preview-Algorithmus hat.
Ein Beispiel:
Im Moment bin ich auf der Suche nach Umhängetaschen, in welche ich auch mein MacBook Pro unterbringen kann. Produktsuche gestaltet sich für mich immer sehr verwirrend, da ich mir sehr schlecht Zahlen merken kann und schnell den Überblick verliere, welche Tasche im Moment das beste Preis/Leistungs Verhältnis hat (und die Namen der Produkte sind im Regelfall der Horror). Dafür nutze ich nun Evernote. Ich lege mir also ein neues Notitzbuch an (in dem Fall Laptoptaschen) und gehe auf Produktsuche. Der Titel ist immer der Name des Produkts und als Notitztext gibt es zu erst ein Bild und darunter den Preis. Der Link zu dem Produkt wird, natürlich, in das dafür vorgesehene Meta-Feld gepackt.

Theoretisch würde ich jetzt sinnvolle Schlagworte vergeben, aber bei Preisvergleichen Spar ich mir das mal.
Wenn das mit allen zur Auswahl stehenden Produkten geschehen ist, hilft die Seitenleiste, den Überblick zu behalten.

Das man diese Notitzen jetzt noch auf die mobilen Geräte wie das iPhone synchronisieren kann, ist noch besser. Denn sollte mal der Fall eintreten ich bin in einem Laden (was sehr fast nie vorkommen wird, da sich mir die Logik dieser Läden nur äußerst selten erschließt) kann ich trotzdem sehr schnell vergleichen und ggf. das da gefundene Produkt mit hinzufügen (dann ohne Link, aber immerhin mit Geolocation).
Das ganze ist grundsätzlich kostenlos, wenn man nicht mehr als 60MB/Monat an Notizen ins Netz lädt (Was im Regelfall vollkommen ausreichend ist). Die Apps gibt es auf evernote.com und sie sind alle kostenlos.
Ich hätte lediglich noch ein Featurerequest: CustomFields. Dinge wie die URL frei konfigurierbar zu Notizen hinzufügen. So hätte man den Preis einfach als CustomField hinzufügen können und dann noch schöner Abfragen und Sortieren können. Aber vielleicht kommt das ja noch. Hoffentlich.
Ich habe ein neues WordPress-Plugin geschrieben. Es zeigt die Kommentare alle Blogs eines WordPress Multi Site Networks an. Man kann einen Titel und die Anzahl der angezeigten Kommentare definieren.
Einfach – aber löst genau mein Problemm.
Die Projektseite findet ihr auf kanedo.net und dort könnt es auch herunterladen.
Wenn alles klappt, gibt es dieses Plugin auch bald im WordPress Pluginverzeichnis . Mal sehen. Die Anmeldung ist zumindest schon eingereicht.
Hier zwei Eindrücke:


UPDATE:
Es ist soweit. Die 1.0 kann nun aus dem WP-Pluginverzeichniss geladen werden. Ihr findet das Widget unter folgender Adresse:
https://wordpress.org/extend/plugins/get-all-comments-widget/
Google Chrome macht das Suchen schon sehr einfach. In die Adressleiste den Suchbegriff tippen und fertig.
Aber manchmal muss man auch auf einer ganz bestimmten Seite suchen und möchte nicht erst auf die Seite selbst, dann das Suhcfenster finden, Begriff eingeben, Enter um zu suchen. Das geht auch schneller.
Das Zauberwort ist “Andere Suchmaschinen” in den Einstellungen von Google Chrome.

Da trägt man dann einfach die gewünscht “Suchmaschine” ein.
Ein Beispiel. Ich möchte in der Apple Mac Dokumentation bspw. nach NSString suchen.
Dann bekomm ich folgende URL: https://developer.apple.com/library/mac/search/?q=NSString
Der Parameter q bezeichnet dabei den Suchbegriff.
Das leg ich mir als neue Suchmaschine an:

Das erste Feld ist ein Beliebiger Name, danach kommt das Kürzel, mit dem das ganze Aufgerufen wird und als letztes die URL bei der der Suchbegriff durch %s ersetzt wird.
Benutzt wird das ganze dann via Adressleiste. In meinem Fall gebe ich dann adc ein, drück Tab und gebe mein Suchbegriff ein. Fertig.
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Das ganze passiert auch oftmals automatisch. Bei mir zum Beispiel bei der Wikipedia und Youtube. Einfach mal darauf achten beim Adresse eintippen:
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Nach dem zwei kleine Fehler in AbiCalc bei der Bewertung des Projekts aufgefallen waren, gibt es jetzt ein Update auf Version 1.1
Geändert hat sich die Berechnung der Abiturnote. Diese war in Grenzfällen zu schlecht. Außerdem wurde schon beim erreichen von 10 Unterkursen die Meldung ausgegeben, man wäre nicht zum Abitur zugelassen. Das stimmt natürlich nicht. Mit 11 Punkten greift diese Regel erst
Download: abiCalc v1.1(*.exe, 3,8MB)
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Es ist soweit. AbiCalc ist stable. Version 1.0. Nutzbar.
Für alles weitere habe ich eine Seite eingerichtet, oder ihr schaut euch alles auf der projekteigenen Homepage unter http://redmine.vadaru.com/projects/abicalc an.

Weil ich grad so am schreiben bin und open Source Technologien verbreite, mache ich damit gleich einmal weiter. Das nächste Problemfeld, dem ich mich widmen möchte ist Chat.
Seit Jahr und Tag wird ICQ benutzt – das war lange Zeit der quasi Standard unter den Chatprotokollen. Aber dieses proprietäre Protokoll hat einige Nachteile. So kann man zum Beispiel nicht an zwei Orten gleichzeitig angemeldet sein. Jetzt sagen sicher viele, ähm sag mal, was sind denn das für Luxusprobleme?! Aber es kann euch alle Betreffen: Viele von euch werden ein Handy, einen iPod Touch oder ein anderes internetfähiges, portables Gerät besitzen.
Nun stellt euch vor, ihr chattet gerade lustig vor euch hin und bemerkt: Scheiße, ich muss zur Bahn Tja mit ICQ würde das jetzt zumindest eine Offline-Zeit bedeuten, da man sich ummelden muss. Mit Jabber, oder genauer XMPP ist genau das kein Problem.
Außerdem erinnere ich mich noch sehr gut an den Herbst 2010, als die Server von ICQ umgestellt worden sind und man sich nicht mehr einloggen konnte.
Nun ich weiß, die Hürde, sich ein neuen Account an zu legen und ein anderes Programm zu nutzen ist hoch, aber: Viele von euch werden sich gar nicht großartig umstellen müssen.
Clientproblem:
Sicher, viele werden den standard Client von ICQ selbst nutzen, aber nicht alle. Wer Pidgin, Adium, Trillian, Miranda oder Konsorten nutzt, muss sich um das Programm keine Sorgen machen. Für alle anderen sind diese Alternativen eh einen Blick wert. So bieten sie zum Beispiel OTR, eine wirklich sehr einfach zu Benutzende Ende-zu-Ende Verschlüsselung, aber vor allem das Verwalten von mehreren Accounts, z.B. auch Facebook.
Womit ich wieder beim Ausgangsthema bin.
Accountproblem
Facebook bspw. bringt schon einen Jabber-Chat mit – genau der integrierte Facebookchat ist nichts weiter als XMPP im Web. Aber auch viele E-Mail-Anbieter geben euch zur E-Mail-Adresse einen Jabber-Account.
Allen voran sicherlich Google. Googletalk ist auch nichts weiter als Jabber und ich bspw kann mit meiner GMail-Adresse jeden anjabbern wie ich lustig bin, denn der Host (also der Teil nach dem @ einer Adresse) spielt keine Rolle. Am Ende wird es für euch sogar leichter, euren Chat-Account an andere weiter zu geben. Eine E-Mail-Adresse können sich die meisten noch merken
Gerade nannte ich Google als einer der Mail-Anbieter die XMPP mitbringen. Weitere wären:
Mit diesem Anbietern sind eigentlich die meisten Menschen versorgt. Wer irgendwo anders einen Account haben möchte, kann dies beim Chaos Computer Club machen. Jedoch sollte man beachten, dass bei Jabber das eigentlich wichtige Feature ist, dass alle auf anderen Servern sitzen. Wenn nämlich ein Server down ist und dadurch nicht erreichbar, kann man trotzdem noch Chatten – anders als es bei ICQ der Fall wäre
weitere Informationen
Wer noch mehr Informationen zu dem Thema haben möchte, kann folgende Links nutzen:
Weil ich gerade so schön von Verschlüsselung mit PGP (Pretty Good Privacy) bzw. besser ausgedrückt der Open Source Variante (Open)GPG ( GNU Privacy Guard) schreibe, möchte ich noch eine stille Hoffnung ausdrücken:
Das Problem ist eigentlich, dass nicht jeder E-Mail-Clients benutzt, die nativ auf dem PC laufen (bspw. Thunderbird oder Apples Mail.app), sondern viele (so auch ich von Zeit zu Zeit) die WebMailer ihrer Anbieter verwenden.
Kommt da nun eine Verschlüsselte E-Mail an, hat man als Empfänger ein ernsthaftes Problem – man kann sie nicht lesen.
Die Lösung wäre, alle E-Mail-Anbieter implementieren eine Funktion die Ver- und Entschlüsselung im Browser möglich macht – eher Utopisch.
Warum dürfte klar sein: Werbung. Google ist da das beste Beispiel. Sie bieten kostenlos (sehr guten) Mail-Service an, als Gegenleistung wird einem aber passend zum Mail-Inhalt Werbung angezeigt. Ist diese E-Mail verschlüsselt sieht Google lediglich nur Datensalat und kann damit nichts anfangen. Das die das nicht einbauen ist schade, aber gut, damit verdienen die ihr Geld (Jede Firma ist grundsätzlich böse!).
Die Alternative wäre bspw ein Plugin für Firefox/Chrome/Safarie/Internet Explorer (kann der eigentlich Plugin’s? Ich hab keinen mehr installiert
). Dies könnte dann zum Beispiel einen formschönen Button in die Oberfläche einfügen – frei nach dem Motto: Ent-und-Verschlüsseln. Diesem Plugin gibt man seine Schlüssel und fertig.
Ein erster Ansatz (ein sogenannter Proof of Concept) wurde gemacht und darauf bin ich gestern gestossen: GPGMail mobile. Die Jungs (und/oder Mädels) haben die Algorithmen in Javascript programmiert.
Bisher hat er das als eigenes Webinterface (optimiert für mobile Geräte) programmiert. Anschauen kann man sich das hier: http://alexanderwillner.github.com/GPGMail_Mobile Es kann auch bisher nur Verschlüsseln, aber nicht Entschlüsseln
Was ich allerdings noch wesentlich schöner fände wäre ein eben genanntes Plugin. Und hei, der Spaß ist eh schon Javascript, also der gleichen Programmiersprache wie bei den Plugins der gängigen Browser.
Wer also freie Programmierkapazitäten hat, rann an den Speck! So schwer sollte das nicht sein!
Seine grundlegende Idee hat er in einer Grafik veröffentlicht, die ich mir frecherweise mal klaue und hier Anzeige:

Quelle: https://github.com/AlexanderWillner/GPGMail_Mobile/wiki/Introduction
Nach dem ich schon einen Artikel über Emailverschlüsselung mit dem Mac gepostet habe, möchte ich nun eine Anleitung zu diesem Thema für Windows schreiben.
Wenn man die aktuellen Vorgänge in Ägypten verfolgt, wenn man die Politik in Deutschland verfolgt, so sollte man schnellstmöglich die Scheuklappen abwerfen und bemerken, dass Vertrauen in den Staat alles andere als gut ist!
Da E-Mail eine existenzielle Methodik ist, um im World Wide Web zu kommunizieren, hier eine Anleitung, wie man dies leicht vor anderer Augen schützt.
Die Mails werden mit Mozilla Thunderbird verwaltet, dieser Schritt ist leider, so weit ich weiß unumgänglich. Hoffentlich ändert sich das noch – we’ll see.
In meiner Anleitung gehe ich davon aus, dass Thunderbird installiert ist. Wer das noch nicht getan hat – dann jetzt.
1. Schritt: GnuPG installieren
Um die Verschlüsselung, der Verwaltung der Schlüssel (für eine kurze Erklärung zum Verfahren seien sowohl mein vorheriger Artikel, als auch der Eintrag in der Wikipedia ans Herz gelegt) zu realisieren benötigt es ein Stück Software – den Gnu Privacy Guard. Hier lädt man sich den Installer auf der Website herunter (Direktlink zur Datei).
Beim Installieren kann man einfach blind durchklicken und die Standardeinstellungen beibehalten.
2. Schritt: Enigmail Plug-In für Thunderbird installieren
Ziel der Sache ist es, den Ver- und Entschlüsselvorgang möglichst einfach und komfortabel zu gestalten, denn: Nur Dinge die mit wenig Umgewöhnung und quasi im Hintergrund ablaufen werden funktionieren.
Dazu lädt man sich zunächst das Plug-In aus dem Add-ons-Verzeichnis (Ereichbar über Extras -> Add-Ons)

Man suche nun nach “Enigmail” und klicke auf “Zu Thunderbird hinzufügen…” um die Erweiterung zu installieren. Mit einem klick auf “Jetzt installieren” bestätigen und warten…
Um die Sache abzuschließen, Thunderbird neustarten…
Wenn alles geklappt hat, gibt es einen neuen Punkt in der Menüzeile: “OpenPGP“
3. Schritt: Engimail konfigurieren
Nun kommen wir zum eigentlichen Thema: Schlüssel. Die Erzeugung verläuft bequem mit einem Assistenten. Die einzelnen Schritte gibt es nun als Bild:








So, das war’s eigentlich schon mit der Konfiguration. Jetzt sollte man noch seinen öffentlichen Schlüssel auf einem Schlüsselserver veröffentlichen. Dies geschieht im Fenster “OpenPGP-Schlüssel verwalten” in dem man auf Schlüssel-Server->Schlüssel senden klickt, einfach den gegebenen Server bestätigen und fertig.
Für die Linuxxer unter meinen Lesern: Bis auf die Tatsache, dass man GnuPG nicht als Windows-Binary herunterladen kann, sondern sich aus der Software-Repository seiner Wahl installieren muss, sollte das Tutorial 1:1 übernommen werden können.
Bei Fragen, Kritik und Hinweisen bitte kommentieren!
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