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Jabber – die angenehme Alternative zu ICQ, MSN und Co 1

jabber_logo.png

Weil ich grad so am schreiben bin und open Source Technologien verbreite, mache ich damit gleich einmal weiter. Das nächste Problemfeld, dem ich mich widmen möchte ist Chat.

Seit Jahr und Tag wird ICQ benutzt – das war lange Zeit der quasi Standard unter den Chatprotokollen. Aber dieses proprietäre Protokoll hat einige Nachteile. So kann man zum Beispiel nicht an zwei Orten gleichzeitig angemeldet sein. Jetzt sagen sicher viele, ähm sag mal, was sind denn das für Luxusprobleme?! Aber es kann euch alle Betreffen: Viele von euch werden ein Handy, einen iPod Touch oder ein anderes internetfähiges, portables Gerät besitzen.

Nun stellt euch vor, ihr chattet gerade lustig vor euch hin und bemerkt: Scheiße, ich muss zur Bahn Tja mit ICQ würde das jetzt zumindest eine Offline-Zeit bedeuten, da man sich ummelden muss. Mit Jabber, oder genauer XMPP ist genau das kein Problem.

Außerdem erinnere ich mich noch sehr gut an den Herbst 2010, als die Server von ICQ umgestellt worden sind und man sich nicht mehr einloggen konnte.

Nun ich weiß, die Hürde, sich ein neuen Account an zu legen und ein anderes Programm zu nutzen ist hoch, aber: Viele von euch werden sich gar nicht großartig umstellen müssen.

Clientproblem:

Sicher, viele werden den standard Client von ICQ selbst nutzen, aber nicht alle. Wer Pidgin, Adium, Trillian, Miranda oder Konsorten nutzt, muss sich um das Programm keine Sorgen machen. Für alle anderen sind diese Alternativen eh einen Blick wert. So bieten sie zum Beispiel OTR, eine wirklich sehr einfach zu Benutzende Ende-zu-Ende Verschlüsselung, aber vor allem das Verwalten von mehreren Accounts, z.B. auch Facebook.

Womit ich wieder beim Ausgangsthema bin.

Accountproblem

Facebook bspw. bringt schon einen Jabber-Chat mit – genau der integrierte Facebookchat ist nichts weiter als XMPP im Web. Aber auch viele E-Mail-Anbieter geben euch zur E-Mail-Adresse einen Jabber-Account.

Allen voran sicherlich Google. Googletalk ist auch nichts weiter als Jabber und ich bspw kann mit meiner GMail-Adresse jeden anjabbern wie ich lustig bin, denn der Host (also der Teil nach dem @ einer Adresse) spielt keine Rolle. Am Ende wird es für euch sogar leichter, euren Chat-Account an andere weiter zu geben. Eine E-Mail-Adresse können sich die meisten noch merken ;-)

Gerade nannte ich Google als einer der Mail-Anbieter die XMPP mitbringen. Weitere wären:

  • 1&1 für Kunden von E-Mail und Webspace gibt es das bei allen dazu
  • fastmail.fm
  • GMX.net
  • Web.de

Mit diesem Anbietern sind eigentlich die meisten Menschen versorgt. Wer irgendwo anders einen Account haben möchte, kann dies beim Chaos Computer Club machen. Jedoch sollte man beachten, dass bei Jabber das eigentlich wichtige Feature ist, dass alle auf anderen Servern sitzen. Wenn nämlich ein Server down ist und dadurch nicht erreichbar, kann man trotzdem noch Chatten – anders als es bei ICQ der Fall wäre ;-)

weitere Informationen

Wer noch mehr Informationen zu dem Thema haben möchte, kann folgende Links nutzen:

 

 

PGP bzw. OpenGPG in JavaScript 4

Weil ich gerade so schön von Verschlüsselung mit PGP (Pretty Good Privacy) bzw. besser ausgedrückt der Open Source Variante (Open)GPG ( GNU Privacy Guard)  schreibe, möchte ich noch eine stille Hoffnung ausdrücken:

Das Problem ist eigentlich, dass nicht jeder E-Mail-Clients benutzt, die nativ auf dem PC laufen (bspw. Thunderbird oder Apples Mail.app), sondern viele (so auch ich von Zeit zu Zeit) die WebMailer ihrer Anbieter verwenden.

Kommt da nun eine Verschlüsselte E-Mail an, hat man als Empfänger ein ernsthaftes Problem – man kann sie nicht lesen.

Die Lösung wäre, alle E-Mail-Anbieter implementieren eine Funktion die Ver- und Entschlüsselung im Browser möglich macht – eher Utopisch.

Warum dürfte klar sein: Werbung. Google ist da das beste Beispiel. Sie bieten kostenlos (sehr guten) Mail-Service an, als Gegenleistung wird einem aber passend zum Mail-Inhalt Werbung angezeigt. Ist diese E-Mail verschlüsselt sieht Google lediglich nur Datensalat und kann damit nichts anfangen. Das die das nicht einbauen ist schade, aber gut, damit verdienen die ihr Geld (Jede Firma ist grundsätzlich böse!).

Die Alternative wäre bspw ein Plugin für Firefox/Chrome/Safarie/Internet Explorer (kann der eigentlich Plugin’s? Ich hab keinen mehr installiert ;-) ). Dies könnte dann zum Beispiel einen formschönen Button in die Oberfläche einfügen – frei nach dem Motto: Ent-und-Verschlüsseln. Diesem Plugin gibt man seine Schlüssel und fertig.

Ein erster Ansatz (ein sogenannter Proof of Concept) wurde gemacht und darauf bin ich gestern gestossen: GPGMail mobile. Die Jungs (und/oder Mädels) haben die Algorithmen in Javascript programmiert.

Bisher hat er das als eigenes Webinterface (optimiert für mobile Geräte) programmiert. Anschauen kann man sich das hier: http://alexanderwillner.github.com/GPGMail_Mobile Es kann auch bisher nur Verschlüsseln, aber nicht Entschlüsseln

Was ich allerdings noch wesentlich schöner fände wäre ein eben genanntes Plugin. Und hei, der Spaß ist eh schon Javascript, also der gleichen Programmiersprache wie bei den Plugins der gängigen Browser.

Wer also freie Programmierkapazitäten hat, rann an den Speck! So schwer sollte das nicht sein!

Seine grundlegende Idee hat er in einer Grafik veröffentlicht, die ich mir frecherweise mal klaue und hier Anzeige:

gpgjs.png

Quelle: https://github.com/AlexanderWillner/GPGMail_Mobile/wiki/Introduction

PGP mit Thunderbird (Windows) 4

logo-gnupg-light-purple-bg.pngNach dem ich schon einen Artikel über Emailverschlüsselung mit dem Mac gepostet habe, möchte ich nun eine Anleitung zu diesem Thema für Windows schreiben.

Wenn man die aktuellen Vorgänge in Ägypten verfolgt, wenn man die Politik in Deutschland verfolgt, so sollte man schnellstmöglich die Scheuklappen abwerfen und bemerken, dass Vertrauen in den Staat alles andere als gut ist!

Da E-Mail eine existenzielle Methodik ist, um im World Wide Web zu kommunizieren, hier eine Anleitung, wie man dies leicht vor anderer Augen schützt.

Die Mails werden mit Mozilla Thunderbird verwaltet, dieser Schritt ist leider, so weit ich weiß unumgänglich. Hoffentlich ändert sich das noch – we’ll see.

In meiner Anleitung gehe ich davon aus, dass Thunderbird installiert ist. Wer das noch nicht getan hat – dann jetzt.

1. Schritt: GnuPG installieren

Um die Verschlüsselung, der Verwaltung der Schlüssel (für eine kurze Erklärung zum Verfahren seien sowohl mein vorheriger Artikel, als auch der Eintrag in der Wikipedia ans Herz gelegt) zu realisieren benötigt es ein Stück Software – den Gnu Privacy Guard. Hier lädt man sich den Installer auf der Website herunter (Direktlink zur Datei).

Beim Installieren kann man einfach blind durchklicken und die Standardeinstellungen beibehalten.

2. Schritt: Enigmail Plug-In für Thunderbird installieren

Ziel der Sache ist es, den Ver- und Entschlüsselvorgang möglichst einfach und komfortabel zu gestalten, denn: Nur Dinge die mit wenig Umgewöhnung und quasi im Hintergrund ablaufen werden funktionieren.

Dazu lädt man sich zunächst das Plug-In aus dem Add-ons-Verzeichnis (Ereichbar über Extras ->  Add-Ons)

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Man suche nun nach “Enigmail” und klicke auf “Zu Thunderbird hinzufügen…” um die Erweiterung zu installieren. Mit einem klick auf “Jetzt installieren” bestätigen und warten…

Um die Sache abzuschließen, Thunderbird neustarten…

Wenn alles geklappt hat, gibt es einen neuen Punkt in der Menüzeile: “OpenPGP

3. Schritt: Engimail konfigurieren

Nun kommen wir zum eigentlichen Thema: Schlüssel. Die Erzeugung verläuft bequem mit einem Assistenten. Die einzelnen Schritte gibt es nun als Bild:

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So, das war’s eigentlich schon mit der Konfiguration. Jetzt sollte man noch seinen öffentlichen Schlüssel auf einem Schlüsselserver veröffentlichen. Dies geschieht im Fenster “OpenPGP-Schlüssel verwalten” in dem man auf Schlüssel-Server->Schlüssel senden klickt, einfach den gegebenen Server bestätigen und fertig.

Für die Linuxxer unter meinen Lesern: Bis auf die Tatsache, dass man GnuPG nicht als Windows-Binary herunterladen kann, sondern sich aus der Software-Repository seiner Wahl installieren muss, sollte das Tutorial 1:1 übernommen werden können.

Bei Fragen, Kritik und Hinweisen bitte kommentieren!

Caffeinated 2

Ich bin ja ein absoluter Fan von RSS. Ich bezeichne vieles als die “genialste Erfindung seit geschnitten Brot”, aber diese Technik erleichtert mir meinen Morgendlichen Nachrichtenkonsum derart, dass ist schon fast erschreckend. Gerade deswegen ist es für mich ungeheuer wichtig, Tools an der Hand zu haben, die diese Technik möglichst schön und funktionabel Umsetzen und Unterstützen.

Auf dem iPod Touch schwöre ich ja auf Reeder und auf dem Mac habe ich lange Zeit NetNewsWire genutzt. Beides Wunderschöne Programme und vor allem gut zu benutzen.

Ich bin durch Zufall allerdings auf eine App gestoßen, die richtig Spaß macht: Caffeinated.

Ja – die App ist noch Alpha und eigentlich kann man sie so offiziell auch nicht testen (Closed-Alpha). Ich verweise da nur auf das Internet, in dem man einiges findet…

Zur App selbst

Zur App an sich und zur Funktionalität ist nicht viel zu sagen: RSS-Reader, mit Google-Reader-Synchronisation (für mich wichtig, da ich darüber meine beiden Reader auf gleichem Stand halte).

Das war’s schon. Aber ehrlich, das Interface…eine wahre Augenfreude. Ich denke in dem Fall muss man eingestehen Bilder sagen mehr als tausend Worte, daher hier nur ein paar Screenshots:

Man merkt, diese Software verdient ihren ALPHA-Status! Wenn ich ⌘-, – normalerweise das Tastenkürzel für die Einstellungen bei Mac OS X, kommt eben noch nichts. Nun gut… das ist halt noch so.

Woran ich mich auf jeden Fall noch gewöhnen muss, ist die unterschiedliche Steuerung der Programme. Der GoogleReader bedient sich einfach mit der Leertaste. NetNewsWire reiht sich dort ein und Reeder, naja, der fällt sowieso raus. Da batsche ich ja mit meinen Fettpfoten auf dem Artikel rum ;-)

Google Chrome – endlich wieder schnell surfen 1

Es ist eigentlich traurig. Aber die Überschrift trifft in etwa die Browser-Realität auf dem Mac. Der Safari ist zwar super zu Bedienen, aber manchmal einfach nur eine lahme Sau! Firefox kann man Performance-Technisch komplett vergessen, eh der gestartet ist, war ich Kaffee trinken und Hausaufgaben machen. Also bleibt mal wieder nur die “Google Lösung”: Chrome. Aufgrund der Tatsache, dass er vor kurzem endlich in Version 5 stable geworden ist, habe ich ihn mal getestet.

Und der rennt wirklich. Also so schnell hab ich lange keinen Browser mehr gesehen. Das Geheimnis dahinter scheint Multitasking zu sein (soweit ich das richtig Verstanden habe) und siehe da, was meine Aktivitätsanzeige (Vgl. TaskManager in Windows) zum Vorschein bringt: Jeder Tab ein einzelner Prozess. Die Frage, warum diese noch 32 bit und nicht Intel–64Bit sind, vermag ich nicht zu beantworten. Habe nach kurzer Recherche auch nichts dazu gefunden.

Abgesehen von der Geschwindigkeit gibt es noch einige andere Feinheiten dieses Browser, die mich dazu veranlasst haben, ihn nun erstmal als Standardbrowser zu nutzen (Das ist bei mir echt ‘ne Leistung. Hab schon viele Getestet aber unter Win und Linux nur Firefox und bei Mac OS nur Safari).

Also nun zum Wesentlichen – was ist anders?

Die Tabs sind, wie im obigen Screenshot zu sehen, oben. Das ist im Regelfall Glaubenssache, was man da bevorzugt. Mir erscheint es logischer, wenn die Tabs oben sind und die Steuerelemente Umschließen.

Schließlich sind die Vor–/Zurück–Buttons für den Tab spezifisch, nicht für den ganzen Browser.

Firefox und Safari mach es eben global, da sind Inhalt und Steuerelemente, sogar logisch getrennt!

Was ich noch nicht getestet habe, aber sicherlich noch machen werde, ist das Lesezeichen– Synchronisierung–Feature. Problem ist, außer meinem Server und meinem MacBookPro habe ich keine weiteren Rechner, da lohnt sich Sync nicht so wirklich (für den iPod gibt’s das ja schon über die iTunes–Krücke).

Lange Zeit hatte man als Webentwickler, (das bin ich immer dann, wenn ich an meinem Blog was schrauben muss) das Problem, dass nur der Firefox ordentliche Entwicklertools zur Verfügung stellte.

Da hat sich mittlerweile einiges gewandelt. Es gibt ein Build-In Tool zum Untersuchen (übrigens auch bei Safari).  Diese sieht schon ganz brauchbar aus. FireBug (Firefox Addon) habe ich auch nie Ausgereizt.

Die vielleicht wichtigste Änderung zu Safari ist die Adressbar. Ein extra Suchfeld gibt es nicht mehr, das ist in die Adressbar gewechselt. Finde ich sehr angenehm. Erspart mir nämlich das Ständige Tab-gedrücke ;-)

Eine Sache gefällt mir allerdings nicht so: Die Downloads. Entweder sind sie als “Fußzeile” im Browser, oder aber als eigener Tab. Beides finde ich nicht so schön, hätte lieber, wie im Safari ein eigenes kleines Fenster mit den letzten Downloads. Aber gut, man kann nicht alles haben und das ist echt eine Kleinigkeit.

Des weiteren kann man den Chrome, im Gegensatz zu Safari, mit Addons Nachrüsten und Erweitern. Ich brauche das zwar nicht, aber wichtig zu Erwähnen ist es trotzdem!

Am Ende überwiegt das dann doch die Geschwindigkeit, die einfach der Hammer ist! Da darf Apple sich wirklich mal eine Scheibe von Abschneiden und Nachrüsten!

wichtige Links:

Update: Mir fällt gerade auf, dass es Out-of-the-Box keine Feeds erkannt werden. Das ist eigentlich ein absolutes No-Go. Kann man sich aber leicht Nachrüsten mit folgender Extension: Erweiterung “RSS-Abonnement” (von Google). Trotzdem, da geht echt noch was Google!

iCal Dupe Deleter 1

Der Kalender von Mac OS X, iCal, ist wirklich Klasse. Bietet Synchronisation zu Google und man kann ihn super aus Mail heraus bedienen.

Wenn es allerdings an Synchronisation geht, gibt es immer wieder Probleme. Oft passiert es, dass sich Kalendereinträge doppeln. Da ist es nervig, vor allem wenn es jährlich wiederholende Einträge sind. Man wird nie fertig mit löschen!

Dafür gibt es jetzt endlich eine Lösung: iCal Dupe Deleter.

iCal Dupe Deleter

Einfach Kalender auswählen und doppelte Einträge löschen

Diese kostenlose (Donationware) Software ist einfach gestrickt und untersucht einen iCal Kalender schlicht auf Dupletten und bei Bedarf löscht sie diese. Super Einfach und Nerven-schonend!

Ihr findet die Software zum herunterladen bei John Maisey.

[Softwarevorstellung]Growl for Windows 0

Growl for Windows (Quelle: http://www.growlforwindows.com/gfw/) Unter Mac OS X ist Growl ein beliebtes Programm um sich Statusupdates auf dem Bildschirm anzeigen zu lassen. Für Windows, welches ich im Moment benutzen muss, gibt es eine Portierung.

Es macht letztlich auch nichts anderes, als am rechten unteren Bildschirmrand anzuzeigen, wenn ein Programm etwas zu melden hat.

Damit sind wir auch gleich beim nächsten Punkt Programme: Diese werden über Addons im Deamon registriert und können damit Meldungen absetzen. Es werden Programme unterstützt wie Firefox, Thunderbird, iTunes. Eine vollständige Liste findet man auf der Entwicklerseite.

Growl Oberfläche

Growl Oberfläche

Die Oberfläche ist ziemlich aufgeräumt und übersichtlich. So wie sich das für ein funktionales Programm gehört.

Anwendungseinstellungen

Anwendungseinstellungen

Man hat die Möglichkeit, für jedes Programm die Statusmeldungen einzustellen. Damit kann man auch sachen wieder abstellen, die man eben nicht wissen will.

Herunterladen kann man sich dieses kleine Programm unter Growl for Windows.

Spicebird – das Kollaborationstool aus dem Hause Mozilla 2

Spicebird - ein kollaborations Tool

Spicebird - ein kollaborations Tool

In der letzten Radiotux Sendung (RadioTux@HoRadS #57) wurde kurz eine Alternative zu Sunbird, Thunderbird + lightning vorgestellt – Eher erwähnt. Die Rede ist von Spicebird.

Dieses Programm ist auch aus dem Hause Mozilla und die Projektseite findet man unter http://spicebird.com. Dort ist auch das Programm zum Herunterladen. Allerdings zur Zeit nur in Englisch. Es gibt zwar eine deutsche Lokalisation, aber die hat bei mir nicht funktioniert. Was solls, wir können doch alle Englisch.

Zum Programm selbst: Was kann Spicebird eigentlich?

Es scheint so, als wäre es die Eierlegende-Wollmilchsau, auf die wir alle gewartet haben. Enthalten sind Mails, Adressen, Kontakte, Kalender, Aufgaben und ein RSS-Feed.

Screenshot von Spicebird auf Windows

Screenshot von Spicebird auf Windows

Ein weiteres Feature von Spicebird ist der Homescreen. Diesen vermisse ich in Thunderbird schmerzlich. Auf diesem ist es möglich, Applets zu integrieren. Diese können zum Beispiel die Agenda der Woche sein, Ungelesene E-Mail Nachrichten oder Ein RSS-Feed. So hat man immer schnell einen Überblick über seine Aufgaben etc.

Auf der Website gibt es noch einen Feed-Aggregator, der denk ich sehr nützlich sein wird. Ich für meinen Teil hab ihn Abboniert.

Von FireFox und Thunderbird ist man die unendliche vielfalt gewohnt, was Addons angeht. Diese sucht man (zur Zeit) vergeblich für Spicebird. Es gibt schlicht und einfach noch keine. Das liegt sicher auch noch an dem Beta Status und das dieses Programm noch nicht sehr populär ist. Allerdings kann ich heir auf einen Blogpost verweisen, der erklärt, wie man ein Thunderbird Addon auf Spicebird portiert. Ist denke ich sehr interresant zu wissen. Der Blogpost ist auf synovel.com zu Hause und das Tutorial auf wiki.spicebird.com zu finden. Das Wiki konnte ich mir bisher noch nicht so genau anschauen, das wird aber noch nachgeholt.

Fazit

Ich persönlich kann es noch nicht nutzen. Dazu fehlt mir zum Beispiel die Integration von Geburtstagen in den Kalender und Addons, wie Themes etc. Eine Sache die ich allerdings im Auge behalten werde. Ich denke auch, dass ich mir einmal das Tutorial zu Gemüte führe. Vielleicht entsteht ja etwas daraus. Ansonsten ist es meiner Meinung nach ein geniales Tool. Nur warum müssen OpenSource Programme für Windows (speziell aus dem Hause Mozilla) grundsätzlich erst einmal häßlich sein?! Das ist eigentlich sehr schade. Aber gut, dafür gibt es ja dann Themes.

Linkliste