Dirk Jesse (der Entwickler von YAML) hat auf dem MobileCamp einen Vortrag gehalten, indem er verschiedene Ideen zur Optimierung der Webseitenperformance vorgestellt hat. Einen kurzen Auszug möchte ich hier vorstellen, da das für die einen oder anderen vielleicht interessant ist. Grundsätzlich ist einmal anzumerken, dass die Devise heißt: Inhalt nach vorn und Banner (Werbung) im Quelltext nach hinten. Der Grund ist einfach: Browser rendern von „oben“ nach „unten“ und was interessiert den Benutzer wirklich? Der Inhalt genau. Also das nach oben. Entwicklerversion entspricht nicht der Liveversion. Dieser Grundsatz bringt einiges an Performancevorteilen. Da wäre zum einen, dass aus allen Dateien die Whitespaces (Leerzeichen, Tabulatoren, Zeilenumbrüche) raus müssen. Den Browser interessiert es nicht, wie der Quelltext eingerückt ist, der kann das auch aus einer Zeile parsen. Trotzdem spart man dadurch einige Bytes, die durchaus relevant sein können. Ein weiterer Tipp wäre die Gzip Komprimierung. Das bedeutet, dass der Server die Dateien „gezipped“ ausliefert und der Browser sie wieder entpackt. Das packen und entpacken geht relativ schnell und die Dateigröße reduziert sich sehr. Problematisch ist nur, dass es Rechenaufwand auf Seiten des Servers verursacht. Da das bei größeren Seiten durchaus viel werden kann, bekommt man das meist nicht in kleineren Webpacks.
Was die Leser meinten…