kanedo

20.10.2010

Netzwerkgeschwindigkeit messen 2

Ich hab seit langem das Problem, dass mein Heimserver im Upload kränkelt. Ich kann wunderbar Dateien auf ihm speichern, aber das herunterladen dauert und dauert…

Um zu prüfen, ob es wirklich die Netzwerkkarte ist, wollte ich die Geschwindigkeit messen. Nun nutze ich Mac OS X und auf dem Server läuft ein Debian. Ich habe ein Tool gefunden mit dem es wunderbar zu machen geht.

IPerf Das Tool basiert auf einem Server und einem “Client”. Es ist ein reines Konsolen-Tool und damit wunderbar geeignet es auf Servern ein zu setzen.

Heruntergeladen werden kann es auf der Sourceforgeseite. Für Linux (Debian) steht es auch als fertiges Paket in den Repositories zur Verfügung und kann mit folgendem Befehl installiert werden:

$ sudo apt-get install iperf
auf dem Mac öffnet man sich ein Konsolenfenster (Terminal.app), wechselt in das Verzeichniss (cd /Pfad/zum/Verzeichniss) und führt einfach nacheinander folgende Befehle aus:
$ make
$ sudo make install
Dazu müssen die Entwicklertools von Mac OS X installiert sein (befinden sich auf der Applications-DVD von Mac OS) Jetzt kann man eigentlich schon starten. Nur möchte man vlt. nicht unbedingt alles auf der Konsole erledigen. Dafür gibt es ein einfaches Java-Tool JPerf. Das lädt man sich auf der Projektseite auf Google-Code herunter.

Das Tool läuft bei installiertem Java auf jeder Plattform – für Mac muss lediglich ein Befehl noch ausgeführt werden.

Man wechselt also in das Programmverzeichniss (also das von JPerf) und führt auf der Konsole folgendes aus:

$ chmod u+x jperf.sh
Anschließend gibt man auf der Konsole lediglich noch ein
$ jperf.sh
ein und das Programm startet. Es zeigt sich folgendes Interface:

JPerf Oberfläche

Oberfläche von JPerf

Hier muss man lediglich die Adresse des zweiten Rechners eintragen, der Rest kann im Regelfall so bleiben (für mehr Informationen auf der Konsole ein beherztes

$ man iperf
eingeben). Auf dem zweiten Rechner reicht es nun ein einfaches
$ iperf -s
einzugeben (-s für Server). Wenn man nun auf »Run IPerf!« klickt, startet die Messung.

Allerdings ist das nur die eine Richtung. Man möchte ja im Regelfall Up-und Downloadrate messen. Dazu einfach den Konsolenbefehl aus dem oberen Textfeld kopieren und die IP-Adresse abändern und am zweiten Rechner eingeben. An Rechner 1 stellt man nur noch auf Server um und die Mesung kann von neuem beginnen!

Messung mit JPerf

iperf im Server-Modus

28.10.2008

HTML Validator für Firefox unter Linux 3

Heute kommt eine neue Sache nach der anderen.

Viele kennen es sicher, dass das HTML Validator Plugin nicht für den Firefox unter Linux verfügbar ist.

Dieses Plugin ermöglicht es, Seiten die man gerade ansurft auf ihre Korrektheit hinsichtlich des HTML Syntax zu testen. Dabei gibt es zwei möglichkeiten:

  • HTML Tidy
  • SGML Parser

Letztere wird auch vom W3C genutzt.

Nunja, das angesprochene Problem ist nun, dass es dieses Plugin laut Mozilla Addon Beschreibung nicht für Linux existiert. Dem ist allerdings nicht so.

Wenn man sich die Entwickler Seite anschaut, sieht man das dort sehr wohl eine Version für Linux existiert. Sogar für 64bit Systeme!

Es kann allerdings zu Komplikationen kommen. Dem kann man ganz einfach mit folgendem Konsolen Befehl umgehen:

sudo apt-get install libstdc++5 libxul-dev
Es könnte passieren passieren, dass ihr das Addon danach nocheinmal installieren müsst.

Viel Spaß!

via

22.10.2008

Evolution Spamfilter mit Spamassassin erweitern 0

Angeregt durch die Diskussion im xHTMLForum habe ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Spamfilter gemacht. Da ich Linux nutze und dazu Evolution (Standard Nutzanwendung für GNOME) kam ich ganz schnell auf ein Lösung mit Spamassassin.

Spamassassin ist ein bekanntes Filterprogramm und unter Ubuntu ganz leicht mit folgendem Befehl zu installieren:

  sudo apt-get install
spamassassin

Nach der Installation schaut man in seinen Ordner ~/.spamassasin. Wenn dieser noch nicht existiert, muss er angelegt werden.

Des weiteren sollte dort eine Datei namens user_prefs existieren. Wenn nicht, dann ändere das mit:


cp /usr/share/spamassassin/user_prefs.template
~/.spamassassin/user_prefs

Die Datei enthält die Konfigurationsoptionen.

Alle Zeilen sind mit einer # versehen, also auskommentiert. Um sie wirksam zu schalten, muss einfach die # entfernt werden.

Ich habe das nur für eine Zeile getan:

required_score 5

Spamassassin arbeitet nach einem Punkte Prinzip. Die Nachricht wird auf verschiedene Kirterien überprüft und Punkte verteilt.

Diese Zeile legt fest, wie viele Punkte eine Nachricht erhalten muss, bevor sie als Spam markiert wird.

Nun, jetzt noch die Konfiguration in Evolution.

Unter Bearbeiten ? Einstellungen ? E-mail Einstellungen ? Unerwünscht

kann man unter „Vorgabe Unerwünscht Plugin“ einfach „Spamassassin“ einstellen und fertig.

Jetzt heißt es den Spamfilter trainieren. Einfach Nachrichten als Unerwünscht bezeichnen und Spamassassin lernt mit.

06.10.2008

Kein Sound bei Flashvideos unter Ubuntu 8.04 0

Nach längerer Zeit ‘mal wieder ein Tipp von mir.

Lange Zeit war es bei mir so, dass ich unter Hardy kein Ton hatte, wenn ich z.B. bei youtube Videos aschauen wollte.

Nun endlich die Lösung:

sudo apt-get install libflashsupport
Damit funktioniert, nach einem Neustart des Browsers alles wieder wie geschmiert!