Es war wieder einmal an der Reihe. Belegarbeit schreiben in einem Fach meiner Wahl. Wieder ist es Gemeinschaftskunde geworden. Nur in diesem Fall mal keine Terroristen, sondern die Wahlen. Es ist bei mir ja quasi schon Tradition meine Facharbeit nach Abgabe zu veröffentlichen. Die letzte hat sogar einem Mädchen bei ihren Hausaufgaben geholfen (An der Stelle hat es sich das erste mal ausgezahlt, das ich im SchülerVZ angemeldet bin, aber auch nur da…). Wieder einmal kurz, um was geht es eigentlich:Ich beschreibe in der Arbeit Anfangs, wie die Wahlen bzw. die Wahlsysteme im Gebiet Deutschland gewachsen sind. Also einen historischen Abriss. Anschließend gehe ich kurz auf die Bedeutung der Wahl in einer Demokratie ein. Da vor allem auf die Bedeutung in der BRD. Ich erkläre im nächsten Punkt, wie in Deutschland gewählt wird und vor allem, wie ausgezählt wird. Das führt mich dann auch zum nächsten Punkt: den Wahlparadoxien. Es gibt Phänomene, bei denen die Stimmenanzahl nicht der Mandatszahl entspricht. D.h. eine Partei würde, wenn sie weniger Stimmen bekommen hätte, mehr Mandate zugesprochen bekommen. Das darf natürlich nicht sein. Da ich eine Mengenbegrenzung von 12 Seiten hatte, gehe ich nur auf eine ein – die des negativen Stimmgewichtes. Last but not least ziehe ich noch ein Fazit und das war es auch schon. Wie immer als Teaser die Einleitung und im Anhang die PDF Datei:

Das Thema Wahlen war im Jahr 2009 präsenter denn je. In der Presse wurde vom „Superwahljahr“ 2009 gesprochen. In vielen Bundesländern wurden die Landtage und auf Bundesebene der Bundestag neu gewählt. In Deutschland ist ein repräsentatives demokratisches System etabliert (siehe Abb1). Demokratie ist die Herrschaft des Volkes, d. h. anders als in einer Diktatur bspw. wird nach dem Mehrheitsprinzip regiert. Wenn also die Meinung von vielen gilt, muss diese auch in irgendeiner Art und Weise artikuliert werden. Meist geschieht dies durch Wahlen. Der Begriff Wahlen, oder das Wählen, bezeichnet dabei die Auswahl zwischen mehreren Möglichkeiten. In Deutschland (BRD) wird „nur“ die Regierung durch Wahlen legitimiert, nicht aber alle politischen Entscheidungen. Dies wird durch das Adjektiv „repräsentativ“ deutlich. Wahlen haben im politischen System der BRD daher eine wichtige Bedeutung. Probleme treten dann auf, wenn das Ergebnis nicht der Meinung der Mehrheit entspricht. Dies wird dann als Wahlparadoxon bezeichnet. Ein Paradoxon bezeichnet einen scheinbar nicht auflösbaren Widerspruch. In diesem Falle also das Wahlergebnis, welches nicht dem Willen des Volkes entspricht. An dieser Stelle tritt auch das größte Problem zu Tage, welches Wahlparadoxien mit sich bringen. Wenn eine Wahl also nicht den Willen der Mehrheit repräsentiert, so kann die Legitimität der Regierung hinterfragt, bzw. angezweifelt werden. An dieser Stelle würde also das demokratische System möglicherweise zusammenbrechen, zumindest aber angreifbar werden. Aus diesem Grund hat sich im Jahre 2008 auch das Bundesverfassungsgericht mit diesem Problem beschäftigt und ein Urteil gefällt, durch welches das Wahlsystem überarbeitet werden soll. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage nach „Wahlparadoxien“. Wie sie zustande kommen und welche Auswirkungen sie haben. Um diese Frage ausreichend zu beantworten ist es jedoch wichtig zu wissen, welche Funktionen die Wahl hat und wie gewählt wird. Da viele Länder auf der Welt ein demokratisches System haben und damit auch wählen, wird sich diese Arbeit auf das Land Deutschland beziehen.

PDF Datei:Das Wahlsystem in Deutschland und mögliche Wahlparadoxien (PDF, 397KB)